#18 Warum ich ETFs nicht (mehr) vertraue

Shownotes

ETFs existieren nur, weil unser Geldsystem kaputt ist. Wer das einmal begriffen hat, stellt sich plötzlich die Frage: Warum investieren wir eigentlich in ein Produkt, das nur die Symptome eines maroden Systems kaschiert – wenn es längst eine bessere Alternative gibt?

In dieser Folge von Heart Money erzähle ich, wie ich mich jahrelang vor dem Investieren gedrückt habe, fast bei ETFs gelandet wäre – und wie Bitcoin dann alles nochmal umgedreht hat…

Darüber sprechen wir außerdem: ✴️ Woher ETFs historisch kommen – und warum sie früher sinnvoll waren ✴️ Warum ETFs nur ein Pflaster sind – aber nicht die Ursache lösen ✴️ Wie Bitcoin das Sparen neu definiert – neutral, knapp, global ✴️ Warum „Bitcoin ein ETF auf den globalen Einfallsreichtum“ ist ✴️ Warum ETFs am Fiat-System hängen – und was das im Ernstfall bedeutet ✴️ Welche Risiken viele Anleger nicht kennen – Stichwort Clearstream

Wie immer wichtig: Ich teile hier meine persönliche Meinung. Bitte informiere dich immer selbst, bevor du finanzielle Entscheidungen triffst.

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Transkript anzeigen

00:00:00: ETFs existieren nur, weil unser Geldsystem kapotter ist.

00:00:04: Und wer das einmal wirklich verstanden hat, der stellt sich automatisch die Frage, brauchen wir ETFs überhaupt noch oder sind sie nur ein Relikt eines Finanzsystems, das längst ausgedient hat?

00:00:14: In dieser Folge von Hard Money sprechen wir darüber, warum ETFs für mich persönlich keinen Sinn mehr ergeben, wie Bitcoin das Konzept

00:00:22: sparen,

00:00:23: neu definiert und warum ich davon überzeugt bin, dass wir auch in dreißig Jahren noch mit Bitcoins sehr gut dastehen werden.

00:00:32: Ich habe mich früher immer davor gedrückt, mich um meine Finanzen und eine private Altersvorsorge zu kümmern.

00:00:38: Und als ich dann endlich den Entschluss gefasst hatte, in ETFs zu investieren, kam Bitcoin um die Ecke und hat alle meine Pläne über den Haufen geworfen.

00:00:48: Denn alles, was ich über Geld investieren und sparen wusste, viel auf einmal in sich zusammen.

00:00:54: Denn wer einmal verstanden hat, was Bitcoin ist, warum Bitcoin existiert und welche Probleme Bitcoin heute schon löst und dass unser bestehendes Geldsystem im Grunde nichts weiter ist als heiße Luft ohne einen Anker in der realen Welt, in die Physik, der stellt sich natürlich irgendwann die Frage, macht es überhaupt noch Sinn in ETFs zu investieren?

00:01:15: Wir werfen heute einen scharfen Blick auf das kontroverse Thema Bitcoin vs ETFs.

00:01:21: Warum ETFs historisch sinnvoll waren?

00:01:24: Warum sie aus meiner Sicht heute ausgedient haben?

00:01:27: Und warum Bitcoin weit mehr ist als nur ein Investment?

00:01:30: Bitcoin ist die logische Weiterentwicklung des Spans.

00:01:34: Und heute ganz besonders wichtig, ich bin kein Finanz- und kein Steuerberater.

00:01:39: Alles, was du in dieser Folge hörst, ist meine persönliche Meinung.

00:01:41: Bitte informiere dich immer selbst, bevor du Entscheidungen triffst.

00:01:45: Und mein Ziel ist es auch nicht, dir von ETFs abzuraten.

00:01:48: sondern dir im besten Fall Anreize zu geben, dich mehr mit Bitcoin und unserem Geldsystem auseinanderzusetzen.

00:01:55: Und bevor wir tief ins Thema tauchen, eine kleine Werbung, du besitzt bereits Bitcoin oder planst bald zu investieren, dann solltest du dir unbedingt eine Hardware-Bolle zulegen, um deine Bitcoin sicher selbst zu verwahren.

00:02:08: Und eine der sichersten am Markt ist die Bitbox Null-Zwei aus der Schweiz, hier in der Nuva-Version, kompatibel auch mit dem iPhone und mit dem iPad.

00:02:17: so eine Bitbox zulegen möchtest kannst du fünf Prozent sparen mit dem Link in der Videobeschreibung.

00:02:23: und falls du noch nach einer besonders nutzerfreundlichen Möglichkeit suchst Bitcoin zu kaufen oder einen praktischen Sparplan anzulegen dann schau unbedingt bei der twenty one Bitcoin App vorbei.

00:02:33: aus meiner Sicht die einfachste Lösung Bitcoin zu kaufen das geht nämlich schon mit ganz kleinen Beträgen ab zehn Euro.

00:02:41: und wenn du Gebühren sparen möchtest dann kannst du den Code Nicole verwenden und unterstützt damit zusätzlich mein Arbeit.

00:02:47: Vielen herzlichen Dank.

00:02:48: Wenn du den Code nutzt, den Link findest du auch in der Videobeschreibung.

00:02:52: Werbungende!

00:02:54: Und um zu verstehen, warum ich nicht in ETFs investiere, machen wir eine kleine Zeitreise in die neunzehnhundertsiebziger Jahre und stellen uns die Frage, woher kommen ETFs eigentlich?

00:03:05: Die Grundidee hinter ETFs geht auf einen Mann namens John Bogle zurück, er hat in den siebziger Jahren das Finanzunternehmen Vanguard gegründet, das heute zu den weltweit größten Vermögensverwaltern zählt.

00:03:18: Und damals hat er etwas Interessantes festgestellt, nämlich, dass die meisten Profis die an der Geld anlegen, es nicht schaffen, langfristig besser zu sein als der Markt.

00:03:28: Und deswegen hat er sich die Frage gestellt, warum versuchen wir eigentlich immer besser zu sein als alle anderen, warum kaufen wir nicht einfach Den ganzen Markt, so wie er ist.

00:03:38: Daraufhin hat John Bogle dann in den ersten so genannten Indexfonds entwickelt.

00:03:43: Und das ist ein Fonds, der nicht versucht, die besten Aktien auszuwählen, sondern der einfach alle wichtigen Aktien kauft.

00:03:52: Und dadurch spiegelt er den Durchschnitt wieder.

00:03:54: Die ETFs, die wir heute kennen, die basieren genau auf dieser Idee und der erste echte ETF, kam dann in den Markten.

00:04:02: Und im Prinzip funktioniert er genau wie Bogle.

00:04:05: Index vor, nur dass ETFs einfacher handelbar sind und oft auch günstiger.

00:04:11: Mich hat übrigens sehr überrascht, dass es ETFs erst seit den Neunzigern gibt, denn Bitcoin-Kritiker, die führen ja oft als Argument gegen Bitcoin an, dass Bitcoin gerade einmal knapp siebzehn Jahre existiert und somit noch keine belastbare Historie aufweist, aber ETFs existieren gerade einmal doppelt so lang.

00:04:30: Und im Vergleich zur Geschichte des Geldes oder zur Geschichte der gesamten Menschheit ist das ebenfalls eine extrem kurze Zeitspanne.

00:04:38: Die Mission, die John Bogle damals hatte, die war eigentlich ziemlich bemerkenswert, denn er wollte Finanzmärkte öffnen und Privatanlegern leicht dazugänglich machen.

00:04:48: Und heute gelten ETFs im Mainstream als das Non plus Ultra, um seine Kaufkraft zu erhalten oder im besten Fall noch zu erhöhen.

00:04:56: Sie gelten als sicher und diversifiziert.

00:05:00: heißt es zumindest.

00:05:01: Aber mir persönlich geht diese Sichtweise nicht tief genug, denn sie beantwortet nicht die Frage danach, warum wir Menschen überhaupt in Aktien und ETFs investieren müssen, damit unser Geld, unser Vermögen nicht an Wert verliert.

00:05:16: Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern des Problems unserem Geldsystem.

00:05:21: Die Geldmenge des Euros, des Dollars und so weiter, die wächst ständig weiter.

00:05:26: Und das führt langfristig dazu, dass unser Geld Das alles immer teurer wird und unser Erspartes stetig schrumpft.

00:05:35: Dazu habe ich bereits eine ausführliche Folge aufgenommen mit dem Titel Dein Geld macht dich arm.

00:05:41: Du findest das Video jetzt hier oben rechts eingeblendet und auch in der Videobeschreibung.

00:05:46: ETFs können uns dabei helfen, mit der Inflation Schritt zu halten.

00:05:50: Sie sind dabei eher wie ein Pflaster, das die Symptome abdeckt, aber nicht die Ursache bekämpft.

00:05:56: Ich habe es am Anfang dieser Folge bereits erwähnt, Ich hatte früher einfach keine Lust, mich um meine Finanzen zu kümmern, obwohl ich eigentlich ein eher analytischer und rationaler Mensch bin.

00:06:07: Und ich denke, dass ich unterbewusst einfach gespürt habe, dass diese Form des Sparens, es ist ja eigentlich kein Span, es ist investieren, etwas ganz Künstliches und Unnatürliches ist.

00:06:18: Innerhalb des bestehenden Finanz- und Geldsystems macht es zwar Sinn, aber das große Ganze ergibt einfach keinen Sinn für mich.

00:06:27: ETFs sind einfach nur eine Konsequenz des alten Geldsystems.

00:06:31: Menschen investieren nicht unbedingt in ETFs, um reicher zu werden, sondern vor allem, um die Inflation auszugleichen.

00:06:38: Und oft schaffen ETFs tatsächlich nur das einen Ausgleich.

00:06:42: Wenn man nämlich Gebühren und Steuern von der Rendite abzieht und berücksichtigt, dass die tatsächliche Inflation oft noch höher ist als die offiziellen Inflationszahlen behaupten, dann sieht man schnell, dass ETFs im Grunde nur dabei helfen, nicht ärmer zu werden, aber kaum echten Wohlstand aufbauen.

00:07:01: Das eigentliche Problem mit unserem Geld ist, dass es nicht mehr als Wertspeicher funktioniert.

00:07:06: Aber seit knapp siebzehn Jahren gibt es ein neues Geldsystem und dieses Geldsystem heißt Bitcoin.

00:07:13: Und weil Bitcoin absolut knapp ist und es nie mehr als einundzwanzig Millionen Bitcoin geben wird, gibt es in diesem Geldsystem keine willkürliche Geldmengenausweitung.

00:07:24: Und weil Bitcoin dezentral ist, niemandem gehört und von niemandem zerstört oder manipuliert werden kann, ist es mehr als ein Stein gemeißelt, dass Bitcoin knapp bleibt.

00:07:35: Denn Bitcoin ist das sicherste Netzwerk der Welt.

00:07:38: Falls du neu hier bist auf meinem Kanal und alles, was ich über Bitcoin sage, neu für dich klingt, du aber immer schon mal wissen wolltest, was Bitcoin ist, warum Menschen auf der ganzen Welt Bitcoin nutzen, dann hör unbedingt in meinen Anfängerfreunden.

00:08:02: Seit des Bitcoin gibt, lohnt es sich nicht mehr an etwas zu investieren, das im Durchschnitt schlechter performt als Bitcoin.

00:08:09: Bitcoin hat in den letzten fünfzehn Jahren so gut performt wie kein anderes Asset.

00:08:13: Je nach betrachteten Zeitraum kann man sagen, dass Bitcoin im Schnitt siebzig Prozent und pro Jahr gewachsen ist in den letzten zehn Jahren.

00:08:22: Und klar, dazwischen gibt es immer mal wieder schlechte Jahre.

00:08:25: Der beliebteste ETF, der MSCI World, kam in den letzten zehn Jahren auf gerade einmal elf Prozent Rendite.

00:08:32: Und hier sind Steuern und Gebühren noch nicht abgezogen.

00:08:36: Und ja, Bitcoins hohe durchschnittliche Rendite, die nimmt über die Zeit ab, sowie auch Bitcoins hohe Volatilität über die Zeit abnimmt.

00:08:44: Aber selbst wenn wir von nur dreißig bis vierzig Prozent Rendite ausgehen für die Zukunft, selbst dann schlägt Bitcoin den MSCI World langfristig um Längen.

00:08:55: Und apropos Steuern und Gebühren, wer seine Bitcoin selbst verwahrt, zum Beispiel mit der Bitbox Null II Nova hier, der zahlt offensichtlich keine Gebühren, für die Führung eines Depots.

00:09:07: Und außerdem gilt zumindest in Deutschland die sogenannte Ein-Jahres-Haltefrist.

00:09:11: Das heißt, wer seine Bitcoin mindestens ein Jahr hält, zahlt keine Steuern auf Bitcoin-Gewinner.

00:09:16: Neben den eh schon höheren Rendite-Aussichten sind es zwei weitere wichtige Argumente für Bitcoin und gegen ETFs.

00:09:24: Zumindest in Deutschland, zumindest im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig.

00:09:28: Aber Achtung, ich bin wie gesagt kein Steuerberater.

00:09:30: Informiere dich immer selbst, bevor du Entscheidungen triffst.

00:09:32: Muss ich an der Stelle wieder dazu sagen, damit sich... hier niemand beschwert.

00:09:36: Und vielleicht denkst du dir jetzt, wenn ich aber ETFs halte, dann halte ich Anteile von real existierenden produktiven Unternehmen.

00:09:44: Und ja, das stimmt zwar, die Wahrheit ist aber auch der Wert von deinen Aktien und deinen ETFs hängt auch ganz stark von makroökonomischen Faktoren ab, also quasi von der Lage der Welt und vor allem vom Fiat-Geldsystem.

00:10:00: ETFs funktionieren nur, solange das Fiat-Geldsystem funktioniert.

00:10:04: Wenn der Euro oder der Dollar an Vertrauen verliert, dann verlieren auch alle Unternehmen, die darin bilanziert sind.

00:10:11: Und die USA sind bis über beide Ohren.

00:10:15: verschuldet.

00:10:16: die Schuldenquote, die ist höher als einhundertzwanzig Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

00:10:21: Und das bedeutet, die Schulden sind höher als das, was die gesamte US-Wirtschaft in einem Jahr erwirtschaften kann.

00:10:29: Und die Geschichte der Menschheit zeigt, dass es bisher noch nie gut gegangen.

00:10:33: Zumindest nicht ohne starke Einschnitte, wie zum Beispiel Inflation, starke Inflation oder Währungsreform oder wirtschaftliche Umbrüche.

00:10:42: Und falls du gerade das Gefühl hast, dass ich ein bisschen übertreibe.

00:10:46: Dazu zwei sehr wichtige und viel zitierte Buchempfehlungen.

00:10:50: Einmal Weltordnung im Wandel von Ray Dalio.

00:10:54: Ray Dalio ist einer der reichsten Menschen der Welt und war Hedgefondsmanager und er war unter anderem deswegen so erfolgreich, weil er sich Daten aus den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden zur Welt und der Lage der Welt angesehen hat und musste erkannt hat.

00:11:09: Und die zweite Buchumfehlung ist A Broken Money von Lynn Alden.

00:11:14: Die Links findest du jeweils auch in der Videobeschreibung.

00:11:17: Der MSCI World, der besteht zu siebzig Prozent aus US-Unternehmen.

00:11:23: Ich sehe also gerade nicht, warum ich diesem ETF meine Ersparnisse anvertrauen sollte.

00:11:30: Und jetzt denkst du dir vielleicht, aber es gibt doch noch andere ETFs mit einer anderen Diversifizierung mit weniger US-Unternehmen.

00:11:39: Und ja, das stimmt, aber dieses Schuldenproblem, das betrifft im Grunde die gesamte Welt, die globale Gesamtverschuldung, die beträgt laut IMF.

00:11:49: circa zweihundertfünfunddreißig Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts.

00:11:57: Und auch wenn wir in der Vergangenheit, in den vergangenen Jahrzehnten zumindest, ganz gut mit dieser Schuldenproblematik zurechtgekommen sind, glaube ich nicht, dass wir in den nächsten Jahrzehnten gut damit fahren werden.

00:12:08: Und Ray Delio, dieser Ja, erfolgreicher Hedgefondsmanager, der beschreibt in seinem Buch Weltordnung im Wandel, dass kein Land der Welt unbegrenzt Schulden machen kann, ohne dass irgendwann ein Bruch kommt.

00:12:22: Und dieser Bruchpunkt, der ist dann der Beginn... eines ganz neuen Weltordnungszyklus.

00:12:28: Zumindest war das bisher in der Geschichte der Menschheit immer der Fall.

00:12:31: Und solche Umbrüche hätten natürlich auch dramatische Konsequenzen auf Aktien und ETFs, weil in solchen Phasen Aktienmärkte historisch oft schlecht abschneiden, weil sie ebenso eng mit dem bestehenden Wirtschaftssystem verflochten sind.

00:12:44: Und deswegen vertraue ich nicht darauf, dass ich in dreißig Jahren mit ETFs noch gut dastehen werde.

00:12:50: Und jetzt steht natürlich die Frage im Raum, warum ich glaube, dass ich mit Bitcoin an dreißig Jahren gut dastehe und das ist eine berechtigte Frage, die ich jetzt beantworten werde.

00:12:59: Bitcoin ist nicht einfach nur eine neue Asset-Klasse oder ein Investment.

00:13:04: Bitcoin ist die logische Weiterentwicklung dessen, was ETFs ursprünglich sein wollten, nämlich eine neutrale, zugängliche und globale Form des Spans.

00:13:14: Während ETFs den Markt abbilden wollen, ist Bitcoin quasi der Markt selbst.

00:13:20: Bitcoin ist keine Firma und auch kein Produkt, das irgendetwas abbildet und Bitcoin ist auch keine Zusammenfassung von Firmen.

00:13:28: Bitcoin ist ein eigenes, offenes und unabhängiges Sparsystem und Netzwerk, nämlich das sicherste Netzwerk der Welt, in dem Menschen weltweit ihre Zeit und Energie in Form von Arbeitsleistungen speichern können, ohne Drittparteien und ohne Zwischenhändler und das Ganze ohne, um Erlaubnis bitten zu müssen.

00:13:46: ohne Registrierung und ohne Zensur.

00:13:49: Und weil Bitcoin selbst der Bezugspunkt dieses Netzwerks ist, hängt seine Wertentwicklung nicht von der Produktivität einzelner Firmen ab, sondern von der Produktivität der gesamten Menschheit, die dieses Netzwerk nutzt.

00:14:02: Ich hab letztens Leon Wankum interviewen dürfen für den Broker-Twenty One Bitcoin.

00:14:07: Und Leon ist Philosoph und Finanzökonom und er ist in der Bitcoin-Community vor allem bekannt für seine sehr scharfen Analyse zum Thema Bitcoin.

00:14:15: und Immobilien.

00:14:17: Leon hat in unserem Gespräch eine geniale Formulierung verwendet, die Bitcoin und ETFs präzise gegeneinander einordnet.

00:14:25: Denn er sagte, Bitcoin ist ein ETF auf den globalen Einfallsreichtum.

00:14:32: Wir schauen uns gleich im Detail an, was Leon zum Thema Bitcoin vs ETFs sagt, aber vorher noch ein paar erklärende Worte.

00:14:40: Was heißt dieser Satz genau?

00:14:41: Bitcoin ist ein ETF auf den globalen Einfallsreichtum.

00:14:46: Was ist meine Interpretation davon?

00:14:48: Je mehr Menschen Bitcoin nutzen und je produktiver diese Menschen sind, desto größer der Wert des Netzwerks und desto größer der Wert von einem Bitcoin.

00:14:59: Bitcoin spiegelt sozusagen die Produktivität aller Menschen wieder, die wert diesem Netzwerk speichern oder bewegen.

00:15:07: Und weil das Angebot von Bitcoin begrenzt ist, steigt sein Preis, wenn immer mehr Menschen ihr Vermögen, ihre Arbeit und ihre Innovationskraft darin abbilden.

00:15:18: Und deswegen entwickelt sich Bitcoin so, als würde es die Kreativität und Leistungsfähigkeit der gesamten Menschheit bündeln.

00:15:28: Und genau das ist auch der Grund, warum Bitcoin Span in seiner reinsten Form bedeutet, denn Bitcoin funktioniert komplett unabhängig von Firmen, von Institutionen und Staaten, aber ETFs hingegen.

00:15:43: Die sind komplett abhängig von Firmen und Institutionen, vor allem vom Fiat-System.

00:15:49: Und deswegen sind sie auch abhängig von Staaten und Scheitern-Institutionen, Scheitern ETFs.

00:15:56: Bitcoin hingegen funktioniert dann weiter.

00:15:59: Und das heißt nicht, dass Bitcoins Preisentwicklungen kurzfristig nicht auch von makroökonomischen oder sonstigen Umständen abhängt.

00:16:08: Diese Woche haben wir leider wieder einen Dip gesehen, aber systemseitig funktioniert Bitcoin quasi komplett losgelöst von äußeren Umständen.

00:16:16: Bevor wir jetzt zu Leon Wankum springen, lass uns das Ganze noch in eine kurze und anschauliche Metapher gießen, damit es noch verständlicher wird.

00:16:25: ETFs kannst du dir quasi vorstellen, wie viele kleine Satelliten, die um ein bestehendes Systems, also um einen Planetenkreisen, Aber Bitcoin ist quasi wie die Sonne des Universums, um die sich alles andere dreht.

00:16:42: Ich finde diese Metapher wirklich richtig gut.

00:16:45: Lass mich gerne wissen, wie du sie findest.

00:16:47: In den Kommentaren vielleicht findest du ja sogar eine viel bessere Metapher.

00:16:51: Und jetzt zu Leon.

00:16:53: Ich sollte auf Mathematik beruhen, nicht auf den Emotionen.

00:16:55: Wenn ich jetzt zum Beispiel sage, ich fühle mich unsicher damit, mein ganzes Geld in Bitcoin zu halten, weil es mir ein unsicheres Gefühl gibt.

00:17:01: Dann ist das erst mal eine Emotion.

00:17:03: Aber wenn ich mir angucke, was sind die Wahrscheinlichkeiten hinter dieser Entscheidung, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin auf Null geht, wesentlich geringer, als dass Fiat, Währung, Unternehmen und Staaten quasi in der Zukunft nicht mehr existieren werden.

00:17:15: Das bedeutet, weil wir historisch quasi wissen, Und das ist auch ein Erfahrungswert.

00:17:21: Natürlich ist die Zukunft ungewiss, aber rein aus unserer Erfahrung her, es gibt historisch gesehen keine einzige Fiatwährung, die nicht auf Null gegangen ist.

00:17:28: Und es gibt keinen Staat, der sich nicht nach Minimum hundert Jahren verändert hat in der Größe des Staates, in der... in den Menschen, die dort leben oder in den Gesetzen und Regulierungen.

00:17:40: Das heißt, diese Veränderungen, die Teil des Lebens sind, führen dazu, dass über die Zeit Unternehmen nicht mehr existieren.

00:17:46: Es gibt kein Unternehmen, das tausend Jahre existiert hat, weil sie keine Protokolle sind.

00:17:51: Protokoll ist aber zum Beispiel Sprache, Sprache ist ein Protokoll, die englische Sprache, die chinesische Sprache.

00:17:55: Und die chinesische Sprache ist interessant, weil China und Kublai Khan, das war der Enkel von Jinx Khan.

00:18:02: Jinx Khan war Mongole, sehr bekannt für die Art und Weise, wie er Krieg geführt hat und sein Reich ausgedehnt hat.

00:18:09: Und einer seiner Enkelkinder hat, das war, glaube ich, die Handeln, das die in China gegründet.

00:18:13: Und die haben unter anderem die erste Hyperinflation ausgelöst, weil eben Papiergeld.

00:18:19: genutzt und erfunden hat.

00:18:20: Und das hat damals schon zu Problemen geführt.

00:18:22: Das ist rein historisch gesehen, ist das China heute nicht mehr das China wie damals.

00:18:26: Nicht ansatzweise, aber die Sprache, die dort gesprochen wird.

00:18:30: Mandarin und Cantonese sind ähnlich zu der Sprache, die damals gesprochen wurde.

00:18:34: Das heißt Protokolle und dazu zähle ich Sprachen.

00:18:37: Und auch Bitcoin sind Dinge, die lange, lange über die Zeit überdauern können, weil sie unabhängig sind von einzelnen Menschen und auch von zeitlichen Veränderungen.

00:18:46: Das heißt, wenn ich heute Geld in Bitcoin stecke, muss ich mir immer die Frage stellen, gibt es eine bessere Alternative heute?

00:18:55: Und ETFs insbesondere sind ein interessanter Vergleich, weil wir alle irgendwann ETFs mal bespart haben, glaube ich, bevor man zu Bitcoin gekommen ist.

00:19:03: Und dann sollte man sich, glaube ich, fragen, was ist ein ETF?

00:19:06: Ein ETF?

00:19:07: Woher kommen ETFs?

00:19:08: John Boogle ist der Gründer von Vanguard, amerikanisches Finanzunternehmen, der hat neunzehnt, sechsundsiebzig den ersten ETF ins Leben gerufen.

00:19:16: Was hat er gemerkt?

00:19:17: Er hat gemerkt, neunundneunzig Prozent der Hedge Fund Manager schlagen nicht den Markt.

00:19:22: Also, wieso bilden wir nicht einfach den Markt ab?

00:19:25: Und hat da angefangen, diese Indizes ins Leben zu rufen.

00:19:28: So ist Vanguard entstanden, einer der bekanntesten Finanzunternehmen in der Welt mit Fidelity und BlackRock auch eines der bedeutendsten.

00:19:36: Und dann hat er, ... ein Produkt angeboten, was dann zum ETF geworden ist, damals hießen die einfach, glaube ich, Indexfans, wo er den Durchschnitt in einem gewissen Markt abgebildet hat, weil der Durchschnitt besser ist als neunneinzig Prozent der Menschen, die dir sagen, dass sie eine gute Rendite erzielen werden.

00:19:51: So sind die ETFs entstanden und sind auch sinnvoll.

00:19:54: Und John Bugell ist auch jemand, den ich in meiner Jugend ... sehr stark verfolgt habe und der mich auch zu Bitcoin gebracht hat, weil, was ich mir irgendwann gedacht habe, ich hab mir ein Interview von John Boogle angeguckt, ich kann auch jedem empfehlen, sich mit dem zu beschäftigen, ist ein sehr interessanter Mensch.

00:20:08: Und da hat er davon erzählt, dass es nicht darum geht, immer der Beste zu sein, sondern es geht nur darum, A, kein Geld zu verlieren und B, durchschnittlich zu sein.

00:20:16: Und das jedes Jahr.

00:20:17: Und wenn man jedes Jahr durchschnittlich ist, ist man besser als neunundneinzig Prozent.

00:20:21: Und das ist Bitcoin.

00:20:23: Weil wenn Bitcoin jetzt von der ganzen Welt genutzt werden kann, Dann ist Bitcoin ein ETF auf den globalen Einfallsreichtum.

00:20:31: Und die schlausten Menschen der Welt werden Bitcoin nutzen und die Produktivität, die sie generieren, im Bitcoin speichern.

00:20:37: Und wenn wir das vergleichen mit den gängigen ETFs, einer der bestperformen ETFs ist zum Beispiel der Nasdaq ETF.

00:20:43: Der Nasdaq wäre ohne Tesla, Nvidia, Meta, Google, Netflix.

00:20:50: völlig uninteressant.

00:20:50: das heißt es sind ein paar firm quasi die die performance des etfs ausmachen, das heißt es wäre sinnvoll an die fünf zu investieren als in etf Nummer eins.

00:20:58: die frage ist aber kann man kann man?

00:21:00: das kann man wahrscheinlich nicht.

00:21:02: also nimmt man den etf.

00:21:03: der etf hat eine rendite von ungefähr fünfzehn prozent im jahr bitcoin von vierzig prozent.

00:21:09: das risikobitcoin ist geringer.

00:21:10: also dann ist die gegenfrage wieso sollte ich in ein etf investieren wenn es bitcoin gibt?

00:21:14: Das ist ja die Frage, die man sich stellen sollte.

00:21:16: Das Original-Interview mit Leon Wankum findest du auf dem Twenty One Bitcoin YouTube-Kanal.

00:21:21: Ich verlinke dir das Video in den Show Notes.

00:21:23: Und falls du die Twenty One Bitcoin App noch nicht kennst, hier noch mal die Erinnerung an meinen Code Nicole, den du nutzen kannst, wenn du die App ausprobieren und Gebühren sparen möchtest.

00:21:33: Die Kommentare unter dem Interview sind aus meiner Sicht auch sehr spannend, weil man hier erkennen kann, dass offensichtlich viele Nicht-Bitcoiner das Interview gesehen und kommentiert haben.

00:21:44: Denn einige Personen in den Kommentaren halten Bitcoin für sehr riskant und ETFs für sehr sicher.

00:21:51: Und das würde der Mainstream wahrscheinlich bestätigen, wenn man heute hundert Leute fragen würde, was ist sicherer?

00:21:58: Bitcoin oder der MSCI World würden, schätze ich, mehr als ninety-fünf Prozent der Menschen antworten, der MSCI World ist sicherer.

00:22:07: Und ich möchte jetzt gar nicht zu sehr an das Thema ETF-Risiken eintauchen, aber einen Aspekt möchte ich ganz besonders hervorheben, weil er mich schon Tage und Wochen lang beschäftigt hat.

00:22:18: Und gerade während ich dieses Video hier aufnehme, hat Florian Bruce Boy eine Folge veröffentlicht auf seinem Kanal mit dem Titel, dass ETF-Risiko über das keiner spricht.

00:22:28: Ich finde, das ist eine sehr, sehr wichtige Folge geworden, vor allem für diejenigen von euch, die in ETFs und Aktien investiert sind.

00:22:36: Und ich war so erstaunt, dass Florian gegen Ende seines Videos, also ungefähr Minute, fünfzig bis fünfzig, auch Clearstream anspricht.

00:22:45: Ich erklär gleich, worum es geht.

00:22:47: Und ich war deswegen so erstaunt, weil in meiner Umgebung kaum jemand ist, der sich mit diesem Thema beschäftigt hat.

00:22:53: Ich hab dieses Jahr in Heldrungen auf der Bitcoins-Hitadelle mit ein, zwei Frauen über dieses Thema sprechen können.

00:23:00: Aber sonst scheint das böhmische Dörfer zu sein.

00:23:04: Aber Florian kennt sich damit aus.

00:23:07: Also, worum geht das?

00:23:09: Es geht darum, dass in einer Finanzkrise immer zuerst das System gerettet wird, aber nicht du als Anleger.

00:23:16: Und zwar liegen deine Aktien und ETFs jetzt nicht direkt bei einer Bank oder bei deinem Broker, sondern bei einer zentralen Verwarstelle und in der EU ist das in der Regel Clearstream.

00:23:29: Das ist also eine zentrale Verwarstelle, die das Rückgrat des gesamten europäischen Wertpapierhandels darstellt.

00:23:36: Die meisten Menschen, die denken wahrscheinlich, Mein Depot gehört mir und ich bin abgesichert.

00:23:42: Beziehungsweise viele machen sich wahrscheinlich überhaupt keine Gedanken darum.

00:23:46: Aber die Wahrheit ist, deine Bank oder dein Broker hält nur einen Anspruch auf deine Wertpapiere.

00:23:53: Und die physischen Sammelbestände dazu, die liegen eben bei dieser zentralen Verwarstelle in der Regel bei Clearstream.

00:24:01: Und falls Clearstream jetzt in Schwierigkeiten gerät, zum Beispiel durch einen Insolvenz oder durch einen Cyberangriff oder aus sonstigen Gründen, dann greift ein Prinzip, dass wir hier einfach als Systemschutz vor Anlegerschutz bezeichnen können.

00:24:17: Okay, und was heißt das jetzt genau?

00:24:20: Das bedeutet, dass im Falle einer Finanzkrise dafür gesorgt wird, dass das System gerettet wird.

00:24:26: Dass also nicht Bankenreinweise umfallen und dass der Handel einfach normal weiterlaufen kann, im besten Fall.

00:24:33: Und das bedeutet, falls dafür Werte eingefroren werden müssen oder umverteilt werden müssen oder priorisiert werden müssen, dass du im Zweifel der Letzte in der Kette stehst.

00:24:44: Also selbst wenn du einen Anspruch hast auf deine Aktien, auf deine ETFs, kann es sein, dass du sie eben nicht zurückbekommst, weil die Stabilität des Systems wichtiger ist als dein individueller Besitzanspruch.

00:24:58: Und das klingt für dich jetzt vielleicht ein bisschen wie eine Verschwörungstheorie und das kann ich auch nachvollziehen, weil, als ich zum ersten Mal darüber gehört habe, ging es mir ähnlich, aber... Die Rechtsgrundlage dafür, die ist Fakt, und das ist auch eine der Gründe, warum ich mich schon Tage fast wochenlang mit diesem Thema auseinandergesetzt habe und wieso mich Florians Video als wieder daran erinnert hat, wie wenig Kontrolle wir empfährt für ein System tatsächlich haben.

00:25:26: Und mir war dieses Thema vorher schon bekannt, weil ich ... dieses Buch hier gelesen habe, The Great Taking von David Rogers Web oder die große Enteignung.

00:25:36: Und ich habe schon zweimal in meinem Hard Money Newsletter darüber geschrieben.

00:25:40: Also jeden Sonntag veröffentliche ich einen Newsletter, schreibe über Bitcoin-Gesellschaft und das, was mich bewegt.

00:25:46: Sonntags auf Substack, Montags auf Noster.

00:25:50: Den Link dazu findest du in der Videobeschreibung, wenn du die nächste Ausgabe nicht verpassen möchtest.

00:25:55: Und ich war mir anfangs auch nicht so sicher, ob dieses Buch hier nicht ... doch zu den Schwurbelbüchern zählt.

00:26:02: Jetzt nicht, weil es irgendwie schlecht geschrieben wurde oder schwurbelig geschrieben wurde.

00:26:06: Das überhaupt nicht.

00:26:07: Es gibt auch ein sehr umfangreiches Quellenverzeichnis am Ende des Buches.

00:26:11: Aber erstens hat fast niemand in meiner Umgebung darüber gesprochen.

00:26:15: Und zweitens sind die Konsequenzen aus diesem Buch so dramatisch, dass man sie fast nicht glauben kann.

00:26:23: Denn David Rogers Web, der geht noch einen Schritt weiter als die ... Beschreibungen von Florian im Video.

00:26:30: Das Buch beschreibt nämlich, wie staatliche Finanzstrukturen darauf ausgelegt sein könnten, Vermögenswerte zu beschlagnahmen.

00:26:38: Und es beschreibt und belegt mit Fakten, wie die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen wurde.

00:26:44: Und das ganze Schritt für Schritt.

00:26:46: über die letzten Jahrzehnte hinweg ist es wirklich gruselig.

00:26:50: Ich habe ehrlich gesagt keine abschließende Meinung.

00:26:53: Zu diesem Buch, denn im Wesentlichen übersteigt das meinen Kompetenzrahmen.

00:26:59: Aber ich finde, jeder der Aktien und ETFs hält oder jeder der Schulden auf Immobilien hält, sollte dieses Buch gelesen haben.

00:27:07: Es gibt mittlerweile auch eine deutschsprachige Doku zu diesem Thema.

00:27:11: Ich verlinke es dir auch.

00:27:13: in der Videobeschreibung.

00:27:14: Aber es ist auch völlig egal, ob ich mit der These von David Rogers Web mitgehe oder nicht.

00:27:19: Denn Fakt ist, mit ETFs und Aktien habe ich immer sogenannte Drittpartei-Risiken.

00:27:24: Ich muss darauf vertrauen, dass in meinem Depot alles korrekt abgebildet ist und dass ich stets auf meine ETFs zugreifen kann.

00:27:31: Zum Beispiel, wenn ich sie verkaufen möchte.

00:27:33: Ich muss darauf vertrauen, dass alle Beteiligten Drittparteien ihren Job richtig machen und solvent bleiben.

00:27:39: Also das betrifft den Broker oder die Bank und die Clearingstellen.

00:27:44: Ich muss darauf vertrauen, dass die Umstände so sind und auch so bleiben, dass ich meine Assets nicht verliere.

00:27:51: Und diese zahlreichen Drittpartei-Risiken, die habe ich nicht, wenn ich Bitcoin halte und wenn ich meine Bitcoin selbst verwahre, zum Beispiel mit einer Bitbox Zero-Zwei-Nova.

00:28:02: Und ich bin mittlerweile so gewöhnt an den Gedanken, dass ich Bitcoin selbst und ohne Gegenpartei-Risiken verwahren kann, dass ich diese Vorstellung Zehntausende oder sogar hunderttausende Euro in einem Depot zu lassen, in Fremdverwahrung für völlig absurd halte.

00:28:21: Also es ist wirklich völlig absurd für mich dieser Gedanke.

00:28:23: Es ist ja nicht ungewöhnlich, dass man im Laufe eines Arbeitslebens diese Summen anspart bis zur Rente, also Zehntausende oder hunderttausende Euro oder sogar mehr, je nachdem, wie viel man im Laufe seines Arbeitslebens verdient hat.

00:28:36: Und ich halte das Risiko, dass irgendeine Drittpartei irgendwas falsch macht.

00:28:41: bei der Aufbewahrung meiner Assets oder dass das Fiat-System zeitweise mal nicht funktioniert, einfach für unnötig groß.

00:28:48: Neben den geringeren Renditen von ETFs ist für mich der Aspekt der Fremdverwahrung das größte Argument gegen ETFs.

00:28:57: Not your keys, not your coins.

00:28:59: Wer das einmal verinnerlicht hat, der kann auch wirklich schwer zurück.

00:29:03: Außer man besitzt wirklich so viel Vermögen, dass man irgendwann diversifizieren möchte und das Risiko, das man selbst.

00:29:10: was falsch macht, abmildern möchte.

00:29:13: Das war jetzt ein kleiner Exkurs zur David Rogers Web.

00:29:17: Kommen wir jetzt zurück zum eigentlichen Thema, nämlich wieso.

00:29:20: ich glaube, dass ich auch in dreißig Jahren noch mit Bitcoin gut dastehen werde.

00:29:25: Selbst dann, wenn wir bis dahin eine oder sogar mehrere Währungsreformen gesehen haben werden oder sogar ganze Systemveränderungen.

00:29:33: Jede von Staaten oder Monarchen ausgegebene Währung ist im Laufe der Geschichte irgendwann auf Null gefallen.

00:29:40: Und es gibt bisher auch kein Unternehmen und keine Aktie, die Jahrhunderte überlebt hat.

00:29:46: Und das Gute bei Bitcoin Bitcoin ist keine staatliche Währung und Bitcoin ist auch kein Unternehmen.

00:29:52: Bitcoin hat auch keinen Chef, denn Bitcoin ist ein dezentrales Netzwerk und ein Protokoll.

00:29:58: Und Protokolle, die scheinen robuster zu sein und auch überleben zu können, selbst dann, wenn Unternehmen oder ganze Regierungen scheitern.

00:30:06: Das Internet zum Beispiel, das hat schon Regierungen überlebt und E-Mail hat Unternehmen überlebt und selbst die dort kommen Bubble.

00:30:14: Und ich denke, mit Bitcoin wird es ähnlich sein.

00:30:17: Nach allem, was mir Bitcoin bisher über Geld beigebracht hat und was mir Ray Dalio bisher über den Aufstieg und Fall von Nationen beigebracht hat, halte ich das Risiko, dass Bitcoin scheitert, tatsächlich für geringer, als das Risiko, dass wir zu unseren Lebzeiten noch erleben werden, dass das Finanzsystem scheitert.

00:30:34: Ich weiß, das ist eine gewagte These und du musst das natürlich nicht so sehen.

00:30:38: Für mich als relativ junger Mensch ist Bitcoin ein überschaubares Risiko und eine riesige Chance, eine gigantische Chance.

00:30:46: Das ist die Chance unserer Generation, die Chance des Jahrhunderts.

00:30:52: Und an dieser Stelle sei nochmal an meinen Podcast Bitcoin kurz erklärt erinnert, falls du mehr über Bitcoin lernen möchtest.

00:31:00: Ich habe noch nie in ETFs investiert und je mehr ich über unser Geldsystem lerne, desto zufriedener bin ich mit dieser Entscheidung.

00:31:07: ETFs waren einmal sinnvoll in einer inflationären Welt ohne Alternative, aber Bitcoin ist die Alternative.

00:31:16: Warum sollte ich in ein Produkt investieren, das mich nur vor Inflation schützt, wenn ich stattdessen in ein Geldsystem investieren kann, dass Inflation komplett überflüssig macht?

00:31:28: Ich investiere nicht nur, um der Inflation zu entkommen, sondern ich spare in einem Geld, das neutral ist, das knapp ist, das ehrlich ist, in einem Geld, das niemand zerstören oder manipulieren kann.

00:31:41: Ich spare im Bitcoin.

00:31:42: Lasst mich gerne wissen, was du über die heutige sehr kontroverse Folge denkst, aber bitte bleibt wertschätzend in den Kommentaren.

00:31:49: Lasst auch gerne ein Like da, falls dir diese Folge gefallen hat und abonniere meinen Kanal Hard Money, falls du das noch nicht getan hast.

00:31:55: Ich spreche hier jede Woche über Bitcoin-Gesellschaft und das, was mich bewegt.

00:32:00: Nächste Woche geht es weiter.

00:32:01: Ich freue mich drauf.

00:32:02: Herzlichen Dank fürs Zuhören.

00:32:04: Bis nächste Woche.

00:32:05: Ciao.

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