#11 Was würdest DU tun, wenn Geld keine Rolle spielt?

Shownotes

Was würdest du tun, wenn du finanziell frei wärst? 🧐 Viele Menschen haben auf diese Frage keine Antwort – und genau das ist ein Problem. Denn wer nicht weiß, was er wirklich will, läuft Gefahr, nur noch im Autopilot-Modus zu funktionieren…

In dieser Folge von Heart Money erzähle ich, warum mich die Reaktion eines Freundes so nachdenklich gemacht hat, wieso es so schwer ist, die eigenen Wünsche zu erkennen – und wie du herausfinden kannst, was du wirklich mit deiner Zeit anfangen möchtest.

In dieser Episode: ✴️ Warum so viele Menschen nicht wissen, was sie wollen ✴️ Typische Gründe: Sozialisation, Gewohnheiten, Überforderung ✴️ Übungen, um Klarheit zu bekommen (Kindheit, Energie-Tracking, Perfect Day) ✴️ Wie Bitcoin dabei helfen kann, das eigene Leben bewusster zu gestalten

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich habe vor ein paar Wochen einen guten Freund von mir gefragt, was würdest du mit deinem Leben anfangen, wenn Geld keine Rolle mehr spielen würde bzw.

00:00:08: wenn du finanziell unabhängig wärst?

00:00:10: Und die Antwort, die hat mich schockiert, denn er hatte keine Antwort.

00:00:15: Er wusste nicht, was er denn mit seiner Zeit dann machen würde.

00:00:18: Und das hat mich tagelang beschäftigt, weil ich glaube, wenn man diese Frage nicht beantworten kann, dann läuft man auf Autopilot, dann hat man vergessen, wer man selbst eigentlich ist.

00:00:28: Und deswegen spreche ich in der heutigen Folge darüber, warum nicht nur diesen Freund, sondern vielen Menschen ist schwerfällt, diese Frage zu beantworten.

00:00:35: Und was du tun kannst, um dich wieder daran zu erinnern, was du wirklich gerne machst und wer du eigentlich bist.

00:00:43: Viel Spaß mit der heutigen Folge.

00:00:48: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Hard Money.

00:00:51: Ich spreche über Bitcoin-Gesellschaft und das, was mich bewegt.

00:00:55: Und diese Woche mit einem Thema, das mich bewegt oder zumindest in den letzten Tagen sehr beschäftigt hat.

00:01:02: Und das Ganze mache ich bei einem Spaziergang, denn es hat in den letzten Tagen sehr stark geregnet in der Region eigentlich ununterbrochen.

00:01:10: Und ich dachte, ich nutze jetzt mal das kurze Zeitfenster, in dem es nicht regnet und zeichne dieses Video auf.

00:01:18: Und das Thema, um dass es heute geht, ist eines, was ein Freund von mir betrifft.

00:01:23: Dachte ich zumindest anfangs.

00:01:25: Und ich glaube, letzten Endes betrifft es uns alle.

00:01:29: Ja, ein Freund von mir, der ist gerade in einer Umbruchssituation, wie man es klassisch kennt, dass sich viel verändert, ohne dass man das eigentlich geplant hat.

00:01:41: Und speziell in seinem Fall ist es so, dass er das Land verlassen muss, indem er eigentlich leben und arbeiten wollte.

00:01:50: So was ist mir das geplant, aber äußere Umstände haben dazu geführt, dass er seine Pläne eben ändern musste.

00:01:59: Und er zieht jetzt in ein anderes Land und hat da auch einen Jobangebot und ist da so okay, happy damit, aber irgendwie doch nicht und traut der Situation so ein bisschen nach oder hat zumindest eine Weile ziemlich nachgetraut.

00:02:14: Und ich hab ihm dann die Frage gestellt.

00:02:16: wenn du finanziell unabhängig wärst oder wenn Geld zumindest keine Rolle spielen würde bei deiner Entscheidung, was würdest du eigentlich mit deiner Zeit machen?

00:02:28: Und die Antwort, die hat mich ja erst verdurzt und dann schockiert und dann auch ein bisschen traurig gemacht, weil er hatte keine Antwort.

00:02:39: Also er wusste eigentlich nicht, wie er sein Leben ausrichten würde, wenn das Geld jetzt keine Rolle spielen würde.

00:02:49: Und wieso hat mich seine Antwort so schockiert, beziehungsweise seine nicht vorhandene Antwort?

00:02:55: Und ich denke mir, dass wenn ich nicht weiß, was ich machen würde, wenn ich kein Geld verdienen müsste oder wenn sozialer Status und so weiter keine Rolle spielen würde, dann bin ich doch in so einem Autopilot-Modus, beziehungsweise habe ich doch vergessen.

00:03:12: wer ich eigentlich bin, welche Träume ich mal hatte oder habe, welche Wünsche und so weiter.

00:03:18: Und je länger ich aber darüber nachdenke, desto mehr wundere ich mich darüber, dass ich mich darüber wundere, weil es gibt ja einige Gründe, warum viele Menschen, also nicht nur dieser Freund, keine Ahnung, haben, was sie mit ihrer Zeit anfangen würden, wenn sie komplett frei und unabhängig wären.

00:03:41: Ja, und warum ist das so, dass viele Menschen keine Antwort auf diese Frage haben?

00:03:47: Und ich denke, das hängt mit mehr oder weniger vier Themen zusammen, nämlich einmal Sozialisation.

00:03:54: Wir alle kommen ja mit einer Steuernummer auf die Welt quasi.

00:03:57: Also kaum hat die Geburt stattgefunden, bekommen wir einen Brief.

00:04:02: Und in diesem Brief ist dann die Steueridentifikationsnummer, die man in ganzes Leben hat, vermerkt.

00:04:08: Und wir sind sozusagen auf ... Produktivität getrimmt.

00:04:12: Von Anfang an so ist es zumindest gedacht seitens der Gesellschaft oder zumindest seitens der westlichen Gesellschaft.

00:04:21: Und es ist viel wichtiger aus Sicht von vielen, dass Menschen sowas machen wie eine Karriere oder irgendwie nützlich sind in der Gesellschaft, als dass sie sich über Lebensfreude oder Glück oder sowas Gedanken machen.

00:04:39: Das ist das eine.

00:04:39: und dann gibt es Gewohnheit und den Alltag.

00:04:44: Ich glaube, viele Menschen, die sind so beschäftigt und so gefordert von ihrem Alltag, dass sie sich diese Frage gar nicht mehr stellen und auch nicht erlauben können, vielleicht auch aus Angst, dann diesen Wunsch überhaupt nicht erfüllen zu können.

00:05:01: Und es dritte Überforderung, weil der Gedanke an... absolute Freiheit, wenn ich mich richtig groß machen kann in meinen Gedanken und mich gar nicht einschränken muss, kann auch Angst machen, weil so eine Einschränkung gibt ja auch einen Rahmen und eine Form von Sicherheit.

00:05:25: Gerade sicherheitsbedürftige Menschen macht das Thema Freiheit, glaube ich, viel Angst.

00:05:31: Zumindest ist das, was ich wahrgenommen habe, vor allem in der Berufswelt und vor allem auch, als ich bei einer Versicherung gearbeitet habe, da habe ich diese Angst und dieses Sicherheitsbedürfnis von Menschen ganz, ganz stark gespürt.

00:05:47: Und dann gibt es auch noch den Mangel an Erfahrung.

00:05:50: Ich glaube, viele Menschen, die haben gar nicht so viel ausprobiert in ihrem Leben, das ist zum Beispiel auch etwas, was ich bereue, dass ich während meiner Studiums nicht mehr Praktika gemacht habe oder einfach Dinge ausprobiert habe.

00:06:05: Weil nur durchaus probieren kann ich ja überhaupt erstmal erleben und erfahren und verstehen, was ich gut kann, was mir Spaß macht und wenn ich diese Erfahrung nicht habe, dann weiß ich das eben auch nicht.

00:06:17: Das waren aus meiner Sicht die offensichtlichen Gründe, warum es Menschen schwerfällt, diese Frage zu beantworten, mehr oder weniger.

00:06:26: haben sie sich einfach noch nicht damit auseinandergesetzt, weil es nicht vorgesehen ist im Programm.

00:06:32: Und soweit ich mich erinnern kann, war das auch nie Thema in der Schule, dass wir uns mit einer solchen eher philosophischen und theoretischen Frage auseinandersetzen sollten.

00:06:45: Ich glaube, man kann noch tiefer gehen.

00:06:48: Und ich denke, es hängt vor allem auch mit der Frage nach Identität zusammen.

00:06:53: Denn wer bin ich eigentlich, wenn ich diesen Job nicht habe?

00:06:58: Wenn ich den Status nicht habe, der damit verbunden ist?

00:07:02: Und ja, was ist meine Zeit eigentlich wert?

00:07:06: Oder was mache ich mit meiner Zeit, wenn ich eben nicht zur Arbeit fahre oder mich an den Computer sitze morgens?

00:07:14: Und ich denke, dass das weil manchen Menschen auch eine Lehre auslösen kann.

00:07:21: Also mit der Erkenntnis, dass ich meine Wünsche gar nicht mehr spüre oder meine Träume, die ich mal hatte oder ich nicht auf Anhieb weiß, was mir Spaß macht oder worin ich gut bin.

00:07:37: Ja, das ist eine Irritation, eine Lehre und sowas auslöst.

00:07:42: Also einfach ein unangenehmes Gefühl.

00:07:47: Und dann wissen viele Menschen glaube ich auch nicht, was sie machen sollen, unabhängig von diesen Produktivitätsdruck.

00:07:56: Also wie verbringe ich eigentlich Zeit, wenn ich gerade nichts leisten muss.

00:08:01: Wenn ich gerade nicht produktiv sein muss, wenn ich gerade nichts vorweisen muss an Leistungsgegenständen.

00:08:10: Und ich muss gestehen, ich nehme mich selbst da auch nicht von aus.

00:08:13: Ich bin ja seit Ein paar Monate selbstständig bzw.

00:08:17: bis Ende des Jahres war ich angestellt und danach nicht mehr.

00:08:21: Und mir fällt das auch wahnsinnig schwer, mal einen Tag nichts zu tun bzw.

00:08:28: nichts zu tun, was irgendwie mit meiner Selbstständigkeit zu tun hat.

00:08:32: Und das ist natürlich etwas... bedenklich.

00:08:36: Das ist zumindest etwas, was ich jetzt ändern möchte in den nächsten Wochen und Monaten.

00:08:41: Ich möchte mir bewusst Zeit nehmen, die Zeit auch genießen können, ohne an die To-do-Liste denken zu müssen.

00:08:48: Und ja, ich kann mir vorstellen, so geht es vielen Menschen.

00:08:51: Und dann kann ich mir auch vorstellen, dass manchmal auch der Gedanke mitspielt.

00:08:57: Ja, wie gut kommen meine Wünsche eigentlich an?

00:09:02: Also ... Wie gesellschaftsfähig ist das, was ich mir eigentlich ins Geheim wünnte?

00:09:09: Und da erinnere ich mich an einen Kollegen, bei einem ehemaligen Arbeitgeber von mir, der so wie ich auch Analyst war, Datenanalyst und der eigentlich lieber Schreiner gewesen wäre.

00:09:23: Und der hat mir auch oft Fotos gezeigt, von dem was er so privat für sich selbst geschreinert hat.

00:09:29: für sein Zuhause.

00:09:31: Und da war immer extrem stolz drauf.

00:09:33: Man hat so richtig die Leidenschaft gemerkt, bei mehr Zählen über diese Möbelstücke.

00:09:39: Und ich habe ihn dann gefragt, ja, wieso hast du das jetzt nicht beruflich gemacht?

00:09:43: Und er meinte, na ja, einmal das Geld, also die Verdienstaussichten, die sind wohl nicht so gut, wenn man eine Schreinerlehre macht.

00:09:53: Und wohl selbst auch nicht, wenn man ein Schreinermeister wird.

00:09:59: Und zum anderen hat er dann auch erwähnt, dass das wohl auch nicht so angesehen ist.

00:10:05: Jetzt zum Beispiel der Job des Datenanalysten oder Data Scientist.

00:10:12: Schade eigentlich.

00:10:14: Und falls du dich jetzt angesprochen fühlst von dem Thema und auch nicht so recht weißt, was du mit deiner Zeit anstellen würdest, wenn du den Verpflichtungen nicht nachkommen müsstest, die du aktuell hast, zumindest was... deinen Job und deinen Gehalt und so weiter betrifft, dann habe ich drei Vorschläge für dich, die du umsetzen kannst, wenn du möchtest.

00:10:39: Ich weiß ja, dass die meisten Zuschauer meines Kanals Bitcoiner sind, so um die Achtzig Prozent, zumindest laut einer Umfrage, die ich vor ein paar Wochen mal online gestellt habe auf YouTube.

00:10:51: Und ich denke, dass Bitcoiner da sich schon viele Gedanken zu gemacht haben.

00:10:56: Dazu komme ich gleich auch noch, was Bitcoin jetzt mit diesem ganzen Thema zu tun hat.

00:11:00: Zumindest für mich.

00:11:01: Aber erst mal, was kannst du tun, um herauszufinden, wer du eigentlich bist oder was du gerne tun würdest, womit du deine Zeit verbringen möchtest?

00:11:12: Und der erste Hinweis ist der Blick in die Kindheit.

00:11:16: Das ist ja so ein Klassiker.

00:11:19: Als Kind sind wir ja noch so offen, dass wir eigentlich von uns aus nur Dinge tun, die Spaß machen.

00:11:26: Und wenn wir mal kein Programm haben von außen, also kein Kindergartenprogramm oder wenn die Eltern gerade mal kein Programm zur Verfügung stellen und Kinder gelangweilt sind, dann beschäftigen sich mit den Dingen, die einfach Spaß machen.

00:11:42: Und deswegen finde ich hilft die Frage, womit man sich als Kind gerne beschäftigt hat oder was man aus sich heraus gerne gemacht hat.

00:11:52: wo man die Zeit um sich herum vergessen konnte, wo man gar nicht mehr aufhören wollte, das zu tun oder damit zu spielen wie auch immer.

00:12:00: Und bei mir waren das viele Dinge.

00:12:05: Ich hatte zum Beispiel einen Kassettenrekorder mit so einem Mikrofon.

00:12:10: Und ich habe meinen eigenen Radiosender erfunden damals und habe dann tonnenweise Ich übertreffe ein bisschen Kassetten eingesprochen mit meinem Radiosender.

00:12:21: und dann hatte ich zur Kommunion noch so einen zweiten Kassettenrekorder bekommen, wo man zwei Kassetten reinmachen konnte.

00:12:29: Dann konnte man von der einen Kassette auf die andere Kassette Musik übertragen zum Beispiel.

00:12:34: Also dann habe ich es eingesprochen.

00:12:37: dann irgendwelche Songs, die ich auf Kassetten hatte, auf die andere Kassette überspielt und so dann nach und nach meinen Radiosender gefühlt.

00:12:47: Ich habe mir das dann selten noch mal angehört, aber ich war fleißig beschäftigt mit diesem imaginären Radiosender.

00:12:55: Und ein anderes Beispiel, meine Eltern, die haben Sonntags öfter mal einen Mittagsschläfchen gemacht und ich nicht, weil es war mir zu langweilig.

00:13:06: Und stattdessen habe ich gerne dann die elektrische Schreibmaschine, die sie damals hatten, aus der Schublade geholt und angefangen, Geschichten zu schreiben.

00:13:15: So, und das sind für mich so zwei Dinge, die ich heute nach über dreißig Jahren jetzt auch wieder mache.

00:13:23: Also, ich spreche keine Kassette mehr ein.

00:13:26: Heute nennt man das Podcast oder YouTube.

00:13:29: Und ich nutze auch keine Schreibmaschine mehr, aber ich schreibe wieder.

00:13:33: Also es gibt Newsletter von mir, findest du auch in der Videobeschreibung, wenn du lesen möchtest, was ich da jeden Sonntag schreibe und veröffentliche.

00:13:43: Ja, und so kannst du für dich mal schauen, was in deiner Kindheit wichtig war, was dir Spaß gemacht hat.

00:13:52: Und oft ist es ja so, dass die Dinge, die man später mit Leidenschaft macht, schon irgendwo in der Kindheit angelegt waren.

00:14:03: Es geht jetzt ein bisschen berghoch und ich komme so ein bisschen aus der Puste, das hört man jetzt wahrscheinlich, also falls das so ist und nicht das stört.

00:14:13: Sorry dafür, ich kann es jetzt erst mal leider nicht ändern.

00:14:16: Ich muss ja daran denken, dass es bald wieder anfängt zu regnen, deswegen muss ich mich jetzt ein bisschen beeilen.

00:14:21: Ja, viele Menschen, die haben keinen Zugang zu ihrer Kindheit oder zumindest keine Erinnerung daran.

00:14:28: Und falls das bei dir so ist, kannst du aber auch andere Methoden nutzen, um herauszufinden, was du gerne tust.

00:14:37: Und das eine kann man Energietracking nennen.

00:14:41: Also du kannst mal über einen gewissen Zeitraum zum Beispiel eine Woche lagen oder einen Monat lagen, jeden Tag.

00:14:49: Tracking, was dir an dem Tag Energie gegeben hat und was dir Energie gezogen hat.

00:14:54: Also welche Tätigkeiten du ausgeübt hast und ob das jetzt gut war für deinen Energiehaushalt oder nicht.

00:15:03: Und es klingt jetzt so ein bisschen einfach und banal, aber ich habe das auch mal eine Zeit lang gemacht und war dann überrascht, was dabei herausgekommen ist.

00:15:12: Also die Dinge, bei denen man glaubt, dass sie einem eigentlich richtig gut tun.

00:15:20: sind es dann vielleicht unter Bestrich doch nicht.

00:15:23: Und umgekehrt.

00:15:26: Und neben dieser Energietracking-Geschichte gibt es auch eine Perfect Day-Übung.

00:15:36: Also, stell dir vor, du hast jetzt die Möglichkeit, den Tag genauso zu verbringen, wie du das gerne möchtest.

00:15:47: Und wichtig dabei ist aber, dass du das so detailliert wie möglich machst.

00:15:51: Also, dass du dich fragst, wo bist du an diesem Tag?

00:15:55: Und mit wem verbringst du diesen Tag?

00:15:59: Also, welche Leute sind dabei oder sind überhaupt Leute dabei?

00:16:02: Und was tust du?

00:16:04: Also, versuch das wirklich so detailliert zu tun für vierundzwanzig Stunden.

00:16:10: Und da können auch überraschende Ergebnisse bei rumkommen.

00:16:16: Und im besten Fall findest du dieses Jahr sogar noch einen Tag, an dem du das dann auch noch für dich umsetzen kannst.

00:16:25: Mir ist jetzt in den letzten Sekunden zum ersten Mal auf diesem Spaziergang eine Person begegnet.

00:16:31: Lustigerweise hatte die auch eine pinke Jacke an.

00:16:34: Ja, wollte ich jetzt nur mal kurz los werden.

00:16:37: Und was hat Bitcoin mit dem ganzen Thema zu tun?

00:16:44: Ich habe lange mit meinem Berufsweg gerungen und gehadert.

00:16:50: Ich beschreibe es auch in einem meiner Videos im dritten Video Neustart dank Bitcoin.

00:16:57: Wenn du das noch nicht kennst, dann hör da gerne mal rein.

00:17:02: Ja, und ich habe gehardert, aber irgendwie immer trotzdem versucht, mich davon zu überzeugen, dass es halt nun mal so ist und dass ich jetzt nun mal angestellt bin.

00:17:17: Analyst bin und mir diesen Weg ausgesucht habe und den gehe ich jetzt halt auch bis zur Rente.

00:17:24: Jetzt kommt ein Auto.

00:17:26: Ich mache hier mal kurz Pause.

00:17:28: So vorbei.

00:17:30: Ja und deswegen weiß ich, wie sich das anfühlt, wenn man sich nicht traut seine Träume überhaupt zu träumen oder sich einzugestehen, dass man eigentlich gerne ein anderes Leben hätte, ein freieres Leben, ein unabhängigeres Leben oder einfach eine andere Tätigkeit, die einem mehr Spaß macht.

00:17:51: Ja, und erst als Bitcoin dann in mein Leben gekommen ist, hatte ich wieder eine Perspektive für mich, die mir gezeigt hat, okay, es muss nicht für immer so bleiben.

00:18:03: Also die Aussicht auf finanzielle Unabhängigkeit hat mir persönlich dann ermöglicht, gedanklich mir wieder vorzustellen, dass ein anderes Leben möglich sein könnte, sich mich auch trauen darf, mich selbstständig zu machen, dass ich mich trauen darf, andere Lebenswege zu gehen, selbst mit in den Dreißigern.

00:18:30: Und ich beobachte dieses Verhalten nicht nur bei mir.

00:18:32: oder diese Offenheit, dieser weitere Geist, den man für sich und seine Zukunft plötzlich hat, sondern ich sehe das auch bei anderen Bitcoinern.

00:18:42: Und ich denke, das hängt damit zusammen, dass viele Eigenschaften, die Bitcoin so mit sich bringt, dann übertragbar sind auf das eigene Leben, die eigene Lebensrealität und Lebensgestaltung.

00:18:54: Zum Beispiel das Thema Zeitpräferenz.

00:18:57: Kennst du vielleicht schon?

00:18:59: Bitcoin aneigend zu eine niedrige Zeitpräferenz zu haben, also zum Beispiel heute auf Konsum zu verzichten, um stattdessen mehr Bitcoin kaufen zu können bzw.

00:19:10: mehr an Bitcoin sparen zu können, um dann von der potentiellen Preissteigerung zu einem späteren Zeitpunkt profitieren zu können.

00:19:20: In Dienzhügel spürt man dann auch oft, dass man viele Dinge gar nicht braucht.

00:19:26: Also ich brauche vielleicht nicht fünf Paar Schuhe, es reichen vielleicht zwei Paar Schuhe im Jahr, die ich dann auftrage, bevor ich mir neue kaufe.

00:19:36: Weil gemessen im Bitcoin ist es halt heute wahnsinnig teuer, diese Schuhe oder neue Schuhe zu kaufen oder andere Klamotten zu kaufen.

00:19:46: Und dieser Konsumverzicht, da geht dann teilweise so weit, dass manche Bitcoins wirklich fast nichts besitzen.

00:19:53: dann in WGs leben, obwohl sie sich eigentlich eine eigene Wohnung leisten könnten, einfach um mehr Wirtkeuen zu sparen, weil die Zeitpräferenz eben so niedrig wird.

00:20:03: Grüße gehen raus an Leo.

00:20:06: Und ja, mit dem Thema finanzielle Souveränität und Kontrolle über Geld und so weiter kommt halt auch Kontrolle über die eigene Lebensgestaltung wieder zurück, weil viele fühlen sich abhängig.

00:20:23: von dem Gehalt, dass sie jeden Monat bekommen.

00:20:26: Und können sich auch nicht vorstellen, dass man ein Leben führen kann, ohne diesen monatlichen Geldeingang.

00:20:36: Ja.

00:20:40: So, es gibt nicht mehr Bergraub, sondern so langsam geht es wieder Berg runter.

00:20:46: Und ich hoffe, meine Sprechweise ist jetzt auch ein bisschen entspannter wieder.

00:20:51: Es fällt mir wieder ein, dass ein ehemaliger Kollege von mir den ich georangepillt habe.

00:20:57: Grüße gehen raus, dass der irgendwann vor mir saß.

00:21:02: Ich glaube, das war beim Mittagessen in der Kantine bei dem Arbeitgeber.

00:21:06: Und meinte, das erste Mal habe ich das Gefühl, dass ich wieder anders denken kann oder mir einen anderen Lebensentwurf erlauben kann.

00:21:23: Und er saß da wirklich so mit leuchtenden Augen und das fand ich großartig.

00:21:27: Also diese Kraft, die manche Menschen entwickeln durch Bitcoin, einfach nur weil die Gedanken sich verändern, finde ich wahnsinnig faszinierend.

00:21:39: Und diese leuchtenden Augen, die manche Menschen dann entwickeln, wenn sie anfangen sich mit Bitcoin zu beschäftigen, wenn sie anfangen neue Lebensentwürfe für sich zu finden, also nicht alle, manche sind doch... genau richtig da, wo sie sind, trotz Bitcoin.

00:21:54: Ja, das motiviert mich, diese Arbeit zu machen, die ich mache, über Bitcoin aufzuklären, über die Chancen aufzuklären, aber auch über die Risiken, wie in meinem letzten Video, was die Gemüter ziemlich erhitzt hat, was mich sehr überrascht hat, ja, aber man lernt nie aus.

00:22:13: Ja, diese Änderung der Gedanken, die Bitcoin auslösen kann, Das ist wirklich kraftvoll und kann bei manchen Menschen auch sowas wie Psychotherapie ersetzen.

00:22:28: Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung.

00:22:30: Muss nicht auf alle zu treffen oder auf die meisten zu treffen.

00:22:34: Aber zumindest auf ein paar Menschen nach meiner Beobachtung.

00:22:40: Hinterlasst doch gerne ein Like unter diesem Video und einen Kommentar, ob dir diese Folge gefallen hat oder nichts, ob es störend für dich war, dass sich hier der Hintergrund permanent ändert oder zumindest mehr als in meinen letzten Videos und vielleicht fandest du es ja sogar entspannend.

00:22:58: Ich bin aktuell noch dabei, meinen eigenen Stil zu finden und das Experiment YouTube mache ich bis Ende des Jahres und dann schaue ich mal, ob ich überhaupt weitermache oder ich andere Dinge widme.

00:23:10: Deswegen ist dein Feedback sehr wertvoll für mich und vielen Dank schon mal an der Stelle.

00:23:17: Ich wünsche dir eine schöne Woche.

00:23:19: Ich hoffe, du hast einen Regenfreientag.

00:23:21: Hast vielleicht sogar Zeit, einen Spaziergang zu machen.

00:23:25: Ich finde das immer wieder.

00:23:27: Erhellend, auch für die eigene Klarheit und für die Gesundheit sowieso.

00:23:32: Und sage bis nächste Woche, ciao.

00:23:35: Ach ja, und vielen Dank fürs Zuhören.

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